Über mich

Meine Ursprünge in der Fotografie gehen mehr als 30 Jahre zurück: von meinen Eltern zum Geburtstag mit einer Ritsch-Ratsch-Kamera Agfamatic 4000 (Bericht bei einestages, Bericht bei weisstenoch, Eintrag bei Wikipedia) beglückt fing ich bereits im zarten Alter von etwa 10 Jahren zu fotografieren an. Eines der allerersten Bilder war seinerzeit ein Sonnenuntergang über dem Werkgymnasium in Heidenheims Oststadt (dieses Bild besitze ich bis heute).

Begeistert (und wohl auch von meinen Eltern agesteckt die damals bereits eine für heutige Begriffe sündteure Rolleiflex Mittelformatkamera besaßen; Wikipedia-Eintrag hier) von den neuen Möglichkeiten knipste ich mit dem „hochauflösenden“ System so ziemlich alles was mir vor die Linse kam – zumindest immer so lange wie mein Taschengeld nach Erwerb der Yps (Wikipedia-Eintrag ) noch für die einfach handhabbaren Kassettenfilme reichte. An Blitzaufnahmen war zu jener Zeit kaum zu denken – Aufsteckblitze gab es als sogenannte X-Blitze die exakt 4 mal verwendet werden konnten und dann ein Fall für den Müll waren oder (später) als Stangenblitze mit insgesamt 10 Auslösungen, wobei nach 5 die Stange umgedreht aufgesteckt werden musst.

Wie auch immer schärfte vielleicht bereits damals das „fotografieren“ meine Augen für Details und das Besondere. Die Kamera ging irgendwann den weg alles irdischen – ich könnte nicht einmal genau sagen wann und wo.

Es folgten etliche Jahre in denen mich andere Dinge wohl mehr begeisterten als fotografieren. Aber Ende der 90er kam dann eine Sony DSC F505 Digitalkamera ins Haus (Vorstellung bei digicammuseum). Mit damals hervorragenden 2.1 MP, Zeiss-Objektiv und anderen, für damalige Zeiten sehr fortschrittlichen Features konnte mich diese DigiCam wirklich begeistern und war ein treuer, ständiger Begleiter auf allen Reisen. Einige meiner ‚besseren‘ Fotos stammen noch von dieser Kamera, und für den einen oder anderen schnellen Schnappschuss benutze ich sie heute noch.

Wenig später wurde mir klar: das kann nicht alles sein! Die Digitaltechnik war zu jener Zeit noch lange nicht so fortgeschritten wie heute und 2.1 MP waren damals mit das oberste der Gefühle. Mich dürstete aber nach besseren Bildern, mehr Möglichkeiten insbesondere in den manuellen Einstellungen und eben besserer Auflösung. Deshalb wurde noch eine Canon EOS 3 (die EOS-Analog-Kameras bei Wikipedia), der dazu passende Booster-Griff sowie einiges an Zubehör angeschafft, unter anderem ein Stativ, Blitzschirme- und lampen und was der Dinge mehr sind.

Mit der EOS 3 nahm ich dann auch an diversen Veranstaltungen der Fotoschule Heidenheim (Homepage) teil, teils als Mitveranstalter, teils als Schüler, teils als Begleiter für andere Teilnehmer. Gerhard Luiz von der Fotoschule Heidenheim war und ist immer eine Inspiration und eine Quelle für neue Ideen mit extrem umfangreichem Wissen und Können.

Die entstandenen Bilder wurden natürlich fachmännisch katalogisiert und verschlagwortet, die Besten davon digitalisiert.

Ab etwa 2010 wurde mir dann eigentlich die Digitalisierung der analog-Bilder zu mühsam. Einerseits erfordert es einen ziemlichen Aufwand was die Zeit betrifft, andererseits ist die Nachbearbeitung umständlich und pfrickelig.

In dieser Zeit hatte ich dann auch beruflich und privat eigentlich keine Zeit mehr mich der Fotografie zu widmen; ich bearbeitete die vorliegenden Aufträge wie Hochzeiten oder Produktfotografien, reduzierte aber auch diese aus Zeitgründen deutlich.

Nachdem dann aber ab 2013 wieder vermehrt Anfragen und Aufträge eintrudelten musste eine Lösung für das „Digital-Problem“ her. Also erstand ich eine Canon EOS 70D (Eintrag bei Wikipedia). Der allergrößte Teil des vorhandenen Equipments aus meiner analog-Zeit kann an dieser DigiCam verwendet werden (eigentlich alles außer dem Booster-Griff der EOS 3). Ergänzt wurde meine „EOS-Sammlung“ durch entsprechende Software, eine Spezial-Hardware u. a. zur Fernauslösung und diverse Kleinigkeiten.

Den gesamten Umfang meiner fotografischen Ausrüstung können Sie hier sehen.

Aktuell beschäftige ich mich außer mit der „normalen“ Fotografie mit Timelaps-Videos, Panorama-Fotografie, HDR-Bildern und Luftbildaufnahmen. In allen drei Bereichen habe ich im kommenden Jahr 2015 einige Veröffentlichungen in Planung.

Außerdem habe ich meine Beziehungen zu Studios und anderen Locations deutlich erweitert und ausgebaut und bin auf allen wichtigen Foto-Börsen wie Fotolia, iStock-Photo usw. vertreten wo meine Bilder auch regelmässig gekauft werden.

Sollten Sie also an einem professionellem Shooting in den Bereichen Portrait, Akt-/Teil-Akt, Produkt, Hochzeitsfotografie oder etwas anderem Interesse haben so sprechen Sie mich gerne an (Kontakt-Formular). Ich führe übrigens auch regelmässig kostenlose (Portrait-)Shootings durch, sprechen Sie mich einfach darauf an. Einen (sehr kleinen) Überblick über meine Arbeiten finden Sie hier.

 

PS: Ich bin in letzter Zeit vielfach darauf angesprochen worden das es doch inzwischen Fotografen / Fotografinnen wie Sand am Meer gäbe, besonders in den sozialen Netzen. Vergleichen Sie Art und Qualität dieser Bilder selbst mit Bildern von Fotografen die Jahrzehnte fotografieren und Sie werden den Unterschied selbst bemerken. Ein täglicher Schnappschuss „Blick auf das Schloss“ qualifiziert ebenso wie das planlose Abbilden von Spielzeug-Figuren keinen Fotografen dazu gut zu sein!

 

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